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    Sonderfolge zum Welttag der Suizidprävention: Erste Hilfe bei Suizidalität

    Am 10. September ist Welttag der Suizidprävention. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir noch einmal unsere Folge „Erste Hilfe bei Suizidalität“ mit Anian Geyer von DIE ARCHE – Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e. V.

    Was können Angehörige tun, wenn ein nahestehender Mensch Suizidgedanken äußert? Wie spreche ich das Thema an? Wie ernst muss ich Äußerungen nehmen? Wann braucht es professionelle Hilfe – und wo liegen die Grenzen dessen, was Angehörige selbst leisten können?

    Anian Geyer gibt in dieser Folge Orientierung und konkrete Hinweise für den Umgang mit Suizidalität. Dabei sprechen wir auch darüber, warum es wichtig ist, Suizidgedanken offen anzusprechen und Betroffene nicht allein zu lassen.

    Zum Welttag der Suizidprävention

    Im Jahr 2024 starben in Deutschland 10.372 Menschen durch Suizid. Statistisch verliert damit alle 51 Minuten ein Mensch sein Leben durch Suizid. Im Durchschnitt sind mindestens sechs Angehörige und Nahestehende von einem Suizid mitbetroffen.

    Mit dieser Sonderfolge beteiligen wir uns an der bundesweiten Kampagne des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro).

    Auch in München wird am 10. September ein Zeichen gesetzt: Auf dem Marienplatz werden 232 Kerzen zum Gedenken an die durch Suizid verstorbenen Münchnerinnen und Münchner aufgestellt. Auch Angehörigenvertretungen der ApK München sind vor Ort.

    Hinweis zum Inhalt

    In dieser Folge sprechen wir offen über Suizidalität, Suizidgedanken und Suizid. Wenn dich diese Themen aktuell stark belasten, überlege bitte, ob du die Folge gerade hören möchtest oder höre sie gemeinsam mit einer vertrauten Person.

    Hilfe und weitere Informationen

    Krisendienste Bayern
    0800 655 3000
    Rund um die Uhr und kostenfrei erreichbar
    www.krisendienste.bayern

    Nationales Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro)
    www.suizidpraevention.de
    Hilfsangebote und regionale Netzwerke: www.suizidpraevention.de/netzwerke

    DIE ARCHE – Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e. V.
    www.die-arche.de

    Über angehören

    angehören ist der Podcast von und mit Angehörigen psychisch erkrankter Menschen – eine Produktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative der Angehörigen psychisch Erkrankter (OI).

    Moderation: Michika Neugebauer
    Redaktion und Produktion: Joscha Arnold, Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer

    Mehr unter: www.angehoeren-podcast.de

    Abonniert angehören überall dort, wo es Podcasts gibt.

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    „Aufwachsen mit psychisch erkrankten Eltern – Erfahrungen sichtbar machen“ mit Rita Wüst (ApK München / Seelenerbe e.V. -WISE-Projekt)

    Wie ist es, mit einem psychisch erkrankten Elternteil aufzuwachsen? Und was brauchen Kinder, die in solchen Familien groß werden? 

    In dieser Folge sprechen wir über erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern – eine Perspektive, die im Hilfesystem lange wenig Beachtung gefunden hat. Viele Betroffene übernehmen früh Verantwortung, versuchen den Familienalltag zu stabilisieren und tragen Erfahrungen mit sich, über die oft lange nicht gesprochen wurde. 

    Zu Gast ist Rita Wüst, Angehörige, Vorstandsmitglied der ApK München und engagiert im WISE-Projekt des Vereins Seelenerbe. Gemeinsam sprechen wir darüber: 

    • wie es ist, als Kind mit einem psychisch erkrankten Elternteil aufzuwachsen 

    • warum die Perspektive von Kindern lange kaum sichtbar war 

    • welche Rolle Selbsthilfe für erwachsene Kinder spielen kann 

    • warum Abgrenzung für Angehörige manchmal wichtig ist 

    • wie Erfahrungswissen Betroffener ins Hilfesystem eingebracht werden kann 

    • wie das WISE-Projekt Menschen qualifiziert, ihre Erfahrungen weiterzugeben 

    • und warum es so wichtig ist, über psychische Erkrankungen in Familien zu sprechen 

    Außerdem geht es um eine zentrale Frage: 

    Was können Fachkräfte, Schulen und soziale Einrichtungen von den Erfahrungen erwachsener Kinder lernen? 

    Das WISE-Projekt bringt dieses Erfahrungswissen in Vorträgen, Workshops und Fortbildungen in das psychosoziale Hilfesystem ein – mit dem Ziel, Kinder aus belasteten Familien besser zu unterstützen. 

     
     

    Anlaufstellen & Hinweise 

    • Seelenerbe e. V. – Verein erwachsener Kinder psychisch erkrankter Eltern – https://www.seelenerbe.de/ 

    • WISE-Projekt – Erfahrungswissen für Fachkräfte und Einrichtungen – https://www.seelenerbe.de/projekt-wise/ 

    • ApK München – Selbsthilfe und Unterstützung für Angehörige psychisch erkrankter Menschen – https://apk-muenchen.de/ 

    Weitere Informationen: 

    https://www.angehoeren-podcast.de 

      

    Über den Podcast 

    angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. 

    angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. 

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    „Wenn die Wohnung auf dem Spiel steht – Was Angehörige wissen sollten“ mit Jörn Scheuermann (Wohnungslosenhilfe Südbayern)

    Menschen mit psychischen Erkrankungen haben ein deutlich höheres Risiko, ihre Wohnung zu verlieren. Für viele Angehörige ist die Angst vor Wohnungsverlust eine große Belastung – besonders wenn unklar ist, welche Hilfen es gibt und was im Ernstfall zu tun ist.

    In dieser Folge sprechen wir über Wohnungslosigkeit und über Menschen, deren Wohnung akut gefährdet ist. Wir schauen darauf, welche Ursachen dahinterstehen können, welche Unterstützungsangebote es gibt – und warum frühzeitige Hilfe so wichtig ist. Zu Gast ist Jörn Scheuermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern und Koordinator der Wohnungslosenhilfe Südbayern im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

    Anlaufstellen & Hinweise

    • Bundeswohnungslosenstatistik für Südbayern 2025
      https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?infocentertax=zahlen

    • Studie: „Bedarfe wohnungsloser Frauen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen in München – (k)ein pandemisches Problem“
      https://www.researchgate.net/publication/382182158_Bedarfe_wohnungsloser_Frauen_mit_schweren_chronischen_psychischen_Erkrankungen_in_Munchen_-_kein_pandemishes_Problem

    • Paritätischer Armutsbericht 2025
      https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/paritaetischer-armutsbericht-2025/

    • Broschüre „Wohnung behalten“ – Leitfaden bei drohender Wohnungslosigkeit
      https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?infocentertax=akuthilfe-in-bayern-nuernberg-und-muenchen

    • Sozialbürgerhäuser München – Fachstellen FAST zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit
      https://stadt.muenchen.de/service/info/hilfe-bei-drohendem-wohnungsverlust-wohnungssicherung/1074126/n0/

    • Amt für Wohnen und Migration – Landeshauptstadt München
      https://stadt.muenchen.de/infos/wohnungsamt.html

    • Übersicht der Hilfeangebote in Bayern
      https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?page_id=19

    • Clearingstelle für Gesundheit bei fehlender Krankenversicherung (Condrobs)
      https://www.condrobs.de/einrichtungen/clearingstelle/

    • Arztpraxis für wohnungslose Menschen – Haus an der Pilgersheimer Straße (München)
      https://kmfv.de/einrichtung/haus-an-der-pilgersheimer-strasse/

    • Selbstvertretung wohnungsloser Menschen e. V.
      https://wohnungslosentreffen.org/

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    „Junge Angehörige – Zwischen Lebensentscheidungen und Verantwortung“ mit Sabrina Weidenbacher (APK Bayern)

    Jung sein bedeutet Aufbruch, Entscheidungen treffen, den eigenen Weg finden. Doch was ist, wenn gleichzeitig eine psychische Erkrankung in der Familie das Leben mitprägt?

    In dieser Folge sprechen wir über junge Angehörige – eine Gruppe, die oft übersehen wird und doch besonders gefordert ist. Zwischen Studium, Berufsstart, Auslandsplänen oder eigener Familienplanung tragen viele junge Menschen zusätzlich Verantwortung für einen psychisch erkrankten Angehörigen.

    Zu Gast ist Sabrina Weidenbacher von der APK Bayern, die das Projekt „Junge Angehörige“ mit aufbaut. Wir sprechen darüber:

    • warum junge Angehörige besondere Herausforderungen haben

    • weshalb Angehörige in der Mental-Health-Debatte oft unsichtbar bleiben

    • wie sich Selbsthilfe für junge Menschen verändert

    • welche Rolle Online-Gruppen spielen

    • warum Community wichtiger ist als der klassische Stuhlkreis

    • wie Scham überwunden werden kann

    • und welche Angebote in Bayern gerade entstehen

    Außerdem geht es um ganz konkrete Fragen:

    Wo finde ich Unterstützung? Muss ich sofort in eine Selbsthilfegruppe? Und was ist ein erster, niederschwelliger Schritt?

    Die nächste Online-Selbsthilfegruppe für junge Angehörige der APK Bayern findet am 08. April 2026 statt.

     

    Anlaufstellen & Hinweise

    • APK Bayern: https://www.lapk-bayern.de/

    • Online-Selbsthilfegruppe für junge Angehörige

    • Präsenz in Social Media – Instagram (@jungeangehoerige)

    • Beratung per E-Mail oder Telefon (ja@lapk-bayern.de)

     

    Über den Podcast

    angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.

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    Zwischen Psyche und Sucht – Doppeldiagnosen mit Andrea Hollenbach und Dr. Fides Heimkes

    In dieser Folge haben wir zwei Gäste: Andrea Hollenbach ist Sozialpädagogin und arbeitet in der Suchtberatungsstelle der Landeshauptstadt München. Dr. Fides Heimkes ist als Psychologische Psychotherapeutin im Sozialpsychiatrischen Dienst München Mitte tätig. Beide Beratungsstellen befinden sich im selben Haus zentral in München.

     

    Die Kombination aus beiden Bereichen ist unser Thema: sogenannte „Doppeldiagnosen“. Diese sind häufig – es gibt also viele Menschen, die eine psychischen Erkrankung und eine Suchterkrankung haben. Und gleichzeitig fallen genau sie häufig „durchs Raster“, wenn es um Behandlung und Unterstützung geht. Heute sprechen wir darüber, wie die professionelle Unterstützung von Menschen mit Doppeldiagnose aussehen kann. Und auch, was für Angehörige dabei wichtig ist.

     

     Beratungsstellen und – angebote

    Suchtberatungsstelle der Stadt München https://stadt.muenchen.de/service/info/sg-suchtberatung/10181447/  

    Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi) in München   https://stadt.muenchen.de/service/info/beratung-von-menschen-mit-psychischen-problemen/1072069/n0/

    Condrobs https://www.condrobs.de/

    Tal 19, Suchtberatung, u. A. mit Programm zu kontrolliertem Trinken https://www.tal19.de/

    Blaues Kreuz, Hilfe für Suchtkranke und Angehörige https://www.blaues-kreuz-muenchen.de/

    Deutsches Rotes Kreuz, Suchtberatung https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/

    Krisendienste Bayern https://www.krisendienste.bayern/

    DigiSucht => Digitale Suchtberatung für Betroffene und Angehörige, kostenlos und anonym https://www.suchtberatung.digital/

    Krisenpass, z.B. von MüPE https://muepe.org/index.php/service

     

    Ambulanzen und Kliniken:

    Caritas Suchtambulanz für Erwachsene https://www.caritas-suchtambulanz-erwachsene-muenchen.de/de

    Psychiatrische Kliniken in Oberbayern „Kbo – Kliniken Bezirk Oberbayern“ https://kbo.de/

     

    Presse:

    Artikel „Eine Stadt unter Drogen“ in der SZ vom 23.7.2025, (hinter Bezahlschranke) https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/muenchen-drogen-sucht-kokain-polizei-e282005/?reduced=true

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11. März 2024Podcastjozz8q

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